Medienmitteilungen

01. Oktober 2019

Der Wasserverbrauch in der Schweiz sinkt weiter, Trinkwasser weiterhin sehr beliebt

Die Schweizer Wasserversorgungen stellten 2016 923 Mio. m3 Wasser bereit. Das sind gut 1% weniger als im Vorjahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch sank von 307 auf 299 Liter pro Tag und liegt nach dem Trockenjahr 2015 nun wieder etwa auf dem Niveau von 2014. Damit setzt sich der rückläufige Verbrauchstrend fort, der in den Achtzigerjahren begann. Das geht aus der soeben fertiggestellten Wasserstatistik des Branchenverbands SVGW hervor. Eine Imageumfrage des Verbands ergab zudem, dass die Bevölkerung das Schweizer Trinkwasser weiterhin als sehr gut einstuft.

Gemeinsame Resolution zum Umgang mit PFAS in Gewässern, Böden, Trinkwasser und Lebensmitteln

Die Verbände aus den Bereichen Fischerei, Trinkwasser und Gewässerschutz nehmen die zunehmende Belastung von Gewässern mit per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen PFAS mit Sorge zur Kenntnis. PFAS sind langlebige Stoffe, die sich in der Umwelt und in Organismen anreichern und über verschiedene Wege in Seen, Flüsse und Grundwasser gelangen. Aus Sicht der unterzeichnenden Verbände ist es entscheidend, frühzeitig und koordiniert zu handeln, um eine weitere Anreicherung von PFAS in der Umwelt zu verhindern und langfristige Schäden für Gewässer, Trinkwasser, Boden und Lebensmittel zu vermeiden.

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