Sollen auch zukünftig nachhaltige Lösungen geschaffen werden, müssen die gemeinsamen Probleme gemeinschaftlich angegangen werden. Dazu braucht es zusätzliche Erfahrungen und Datengrundlagen aus Untersuchungen sowie branchenrelevanter Forschung.
Mit FOWA können praxisorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie Studien, die der Zielsetzung der schweizerischen Wasserversorgungsbranche dienen, finanziell unterstützt und somit vorangetrieben werden.
Konkrete Fragestellungen
Themen für zukünftige Untersuchungsvorhaben sind beispielsweise:
Kostenoptimierter Netzunterhalt
Korrosions- und Beschichtungsprobleme
Erprobung von Rohrinnensanierungsverfahren
Bewertung von Bauprodukten/-materialien hinsichtlich Nutzungsdauer, Korrosion und Hygiene
Neue Methoden der Online-Trinkwasserüberwachung
Optimale Bewirtschaftung von Netzdaten
Wie profitieren FOWA-Mitglieder?
Exklusiver Zugang zu den Forschungsresultaten über eine passwortgeschützte Webplattform
Kostenlose Teilnahme an Resultate-Workshops
Prioritäre Behandlung von Forschungsgesuchen der Teilnehmer
Schlanke, praxisorientierte Organisation
Eine Fachkommission beschliesst über die Forschungseingaben. Sie übernimmt die fachliche Verantwortung und Koordination und stellt damit sicher, dass die Forschungsvorhaben praxisorientiert sind. Die Kommission besteht aus sechs paritätisch aus den Sprachregionen rekrutierten Vertretern von Wasserversorgungen und wird vom Vorstand gewählt. Das Sekretariat des FOWA wird vom SVGW geführt.
Der zweckgebundene, transparente Einsatz der Fondsmittel steht dabei im Vordergrund. Die Fondsgelder werden in einer separaten Rechnung verwaltet.
Reporting
Der jährliche Aktivitätsbericht gibt detailliert Auskunft über die Fondsgelder und deren Verwendung sowie über den jeweiligen Stand der laufenden Forschungsprojekte. An periodischen Workshops werden die Untersuchungsresultate vorgestellt.
Mitglied werden
Der FOWA wird auf freiwilliger Basis von Wasserversorgern, Industriepartnern und Behörden geäufnet. Der Beitrag wird in Abhängigkeit der Mitgliedergrösse berechnet und die Beteiligung läuft in der Startphase über fünf Jahre. Danach verlängert sich die Mitgliedschaft ohne explizite Kündigung um jeweils ein Jahr.